Titelthema 01/17

Let's go

Rhenus bietet vielfältige Chancen für Karrieren im internationalen Umfeld. Thailand, Russland oder Frankreich: Ist die Lust am Neuen und Unbekannten vorhanden, eröffnen sich in der stark wachsenden Rhenus- Gruppe große Chancen auf eine abwechslungsreiche berufliche Laufbahn – und das an vielen Ort der Welt.

„Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sowohl wirkungsvolle und nachhaltige Veränderungen in der Organisation selbst zu gestalten, als auch ihre Karriere aktiv mitzugestalten. Und das macht es so attraktiv, für Rhenus zu arbeiten“, sieht sich Alberto Martinez beim Logistikdienstleister sehr gut aufgehoben. Der 24-Jährige, der neben Aufenthalten in seinem Geburtsland Großbritannien und seinem Heimatland Spanien auch in den USA, Kanada und Panama aufwuchs, ist aktuell als Procurement Manager für Rhenus in Thailand tätig.

Portrait

Julien Bergles

StandortSingapur
Nationalität    Deutsch
Jahrgang1984
PositionManager Business IT Solutions

Bereits während seines Studiums unterstütze Alberto Martinez den heutigen Vorstand Tobias Bartz in seiner Verantwortung als Leiter der europäischen Road-Freight-Aktivitäten in Hilden. So konnte er in Deutschland seine ersten Auslandserfahrungen im Berufsleben sammeln. Gegen Ende seiner Bachelor-Ausbildung arbeitete er bei Rhenus in Spanien in verschiedenen Bereichen und erhielt nach seinem Abschluss und festem Einstieg wichtige Einblicke in das See- und Luftfrachtgeschäft der Rhenus.

Mit Boeing 737:
16 H 45 M
Hongkong -> Holzwickede

 

Portrait

Wings Luo

StandortHolzwickede
Nationalität    Hongkong-Chinesisch
Jahrgang1988
PositionMitarbeiterin des Air-&-Ocean-Network-Management-Team

Welche Faktoren helfen, um in einem internationalen Umfeld beruflich Erfolg zu haben?

Julien Bergles: „Mir hilft es, sowohl die Logistik als auch die Auslandserfahrung aus einer Teamperspektive zu sehen. Allein ist man chancenlos, aber gemeinsam kann man länderübergreifend Dinge erreichen und erleben, von denen man als Einzelkämpfer nur träumen kann.“

Wings Luo: „Man muss wissen, was man will. Hinzu kommen die Bereitschaft ständig zu lernen und die Akzeptanz auch einmal zu scheitern, aber trotzdem stets positiv zu denken.“
 

Selbst ausbilden
„Die Pfade, die junge und motivierte Nachwuchsführungspersönlichkeiten zu uns führen, sind so vielfältig wie Rhenus selbst. Der Weg von Alberto ist in einem Punkt aber exemplarisch für unseren Ansatz, denn er zeigt, dass wir vielversprechende Persönlichkeiten für eine Karriere in der Rhenus-Welt früh an uns binden und ihnen dann schrittweise mehr Verantwortung geben“, hebt Mareen Asmuth, Leiterin der Personalentwicklung bei Rhenus, einen Grundsatz des Unternehmens hervor.
 

6.292 Meilen
Deutschland -> Singapur

 

„Es ist doch ideal, wenn wir das Verständnis für unsere Unternehmenskultur bei unseren Talenten bereits früh in der beruflichen Laufbahn parallel zum ihrem Logistikfachwissen mitentwickeln können. Wir bilden sie doch viel lieber bei uns selbst aus, als sie später erst von extern zu uns zu holen, dann aber keine Gewissheit zu haben, ob sie wirklich zu uns passen“, ergänzt Claus Eckmann, Leiter des Service Centers Personal bei Rhenus. „Das erleichtert darüber hinaus bei jedem Karriereschritt auch den Übergang zur nächsten Aufgabe. Kommt dann der Wunsch nach Stationen im Ausland hinzu, finden wir in der internationalen und wachstumsorientierten Rhenus-Gruppe immer interessante Betätigungsfelder für die jungen Kolleginnen und Kollegen.“

 

Mit Airbus A320:
8 H 26 M
Detschland -> Indien

 

Kunden sollen von Auslandserfahrungen profitieren
Die internationale Karriere an verschiedenen Standorten dient den Mitarbeitern aber nicht nur als Selbstzweck. Sie muss in das Grundverständnis der Rhenus eingebettet sein, das den Kunden in den Mittelpunkt der Unternehmensorganisation stellt. Insofern gilt es, die gesammelten Erfahrungen aktiv für die Auftraggeber einzusetzen.
 

Portrait

Haiko Fischedick

StandortJoint Venture Rhenus India
Nationalität    Deutsch
Jahrgang1979
PositionLiaison Manager für international corporate finance


„Es gibt unterschiedliche Ansätze, Mitarbeiter mit Auslandserfahrung in die jeweiligen Unternehmenseinheiten und die dort verfolgten Projekte einzubinden. Das kann die Begleitung eines Kunden sein, der die Internationalisierung seines Geschäftes anstrebt und dafür logistische Unterstützung in jenen Ländern benötigt, in denen die jeweiligen Rhenus-Mitarbeiter schon tätig waren“, nennt Claus Eckmann ein Beispiel. „Selbstverständlich prüfen wir auch immer sehr genau, ob ein Erfolgsmodell für einen nationalen Markt auch auf einen anderen übertragbar ist. Wer könnte das besser als eben diese Kollegen beurteilen, die die Vor- und Nachteile eines bereits umgesetzten Lösungsweges in einem Land oder einer Region bereits kennen?“
 

Wo liegen die Herausforderungen bei Arbeit und Leben im Ausland?

Haiko Fischedick: „Es ist ein Neustart mit Orientierung in fremder Umgebung. Neben dem Kontaktaufbau zu Kollegen, Kunden und neuen Freunden geht es darum, länderspezifische Verhaltensweisen und Lebensarten richtig zu verstehen und den Spagat zwischen kultureller Aufgeschlossenheit und den eigenen Prinzipien zu meistern. Entscheidend ist, was man im Ausland erlebt und wie man daraus neue Fähigkeiten für aktuelle und zukünftige Aufgaben erlernt.“

Wings Luo: „Beim Weggang aus der Heimat darf man nicht unterschätzen, was man im Leben von Familie und Freunden verpasst. Deshalb ist es umso wichtiger, sich ein soziales Umfeld in der neuen Heimat zu schaffen. Ein glückliches Privatleben motiviert auch für die Arbeit.“

 

2.565 Seemeilen
Deutschland -> Dubai

 

Aufgeschlossenheit und Flexibilität bilden Basis für Erfolg

Unisono nennen jene Mitarbeiter der Rhenus, die beispielsweise durch das Trainee-Programm „Step Forward“ oder Vorschläge ihrer Vorgesetzten oder Paten in andere Länder wechselten, die kulturellen Unterschiede als größte Herausforderung beim Umzug in eine neue Heimat – sowohl im Beruf als auch privat. Um mit dieser Umstellung bestmöglich umzugehen, seien Aufgeschlossenheit und Flexibilität vonnöten, um sich schnell anzupassen, aber ohne sich zu verbiegen.

„Wir bereiten unsere Mitarbeiter adäquat auf ihre Auslandsstationen vor. Und natürlich ist es in aller Regel so, dass die diejenigen, die solch ein Abenteuer anpacken, in ihrem Wesen die Lust am Neuen und Unbekannten spüren. Sie verfügen dann aber auch meist über die Charaktereigenschaften und Fähigkeiten, um sich auf dem glatten Parkett einer anderen Kultur sicher zu bewegen oder haben zumindest den Drang, diese zu erlernen“, so Mareen Asmuth. Parallel dazu bieten viele Rhenus-interne Veranstaltungen eine Plattform für den Austausch zwischen Mitarbeitern, die den Schritt ins Ausland gewagt haben und nun ihre Beobachtungen zum Wohle aller teilen können.

Portrait

Quyen Ngyuen

StandortHolzwickede
Nationalität    Vietnamesisch
Jahrgang1988
PositionRhenus-Freight-Network


9.328 Kilometer
Vietnam -> Deutschland

 

Portrait

Moerowan Al-Chaabi

StandortDubai
Nationalität    Deutsch
Jahrgang1983
PositionBusiness Process & Quality Manager


Welche Möglichkeiten offeriert Rhenus einem Mitarbeiter, der ins Ausland gehen will?

Moerowan Al-Chaabi: „Wenn man bereit ist, ins Ausland zu gehen, bietet die Rhenus-Gruppe mit ihrem Wachstumskurs vielfältige Chancen. Dann kann die ganze Welt Dein Spielfeld sein.“

Quyen Ngyuen: „Es gibt immer Gelegenheiten für Mitarbeiter, die in ihrer Karriere unterschiedliche Betätigungsfelder und Ländern sehen wollen, um neue Dinge zu erkunden und das dabei gesammelte Wissen in die Rhenus-Gruppe einzubringen.“

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